Vortrag "Kaiser Maximilian und die Jagd am Achensee"

07.09.2019

Über die Jagd Kaiser Maximilian I. in Tirol und besonders in den klösterlichen Revieren und Gewässern des Achentales.

Ein Vortrag anlässlich des Kaiser Maximilian Gedenkjahres von Ing. Egon Spiss BA, mit freundlicher Unterstützung von Pater Mmag. Thomas Naupp, mit einem einleitenden Impulsreferat von Landesjägermeister Anton Larcher und der musikalischen Umrahmung durch den Stubaier Jagdhornklang.

In der allegorischen Figur des „Weißkunig“ übermittelt uns der Kaiser mit seinen eigenen Worten, „dass kein König gelebt habe, der ein solcher Jäger gewesen sei und auch künftig nicht sein werde“ als er selbst. Die Jagdleidenschaft des Kaisers führte ihn, häufig begleitet von Hof- und Gesandtengesellschaften, oft in die Jagdreviere Tirols. Als besonders „lustige Jagd für einen Landesfürsten“ wird im Tiroler Jagdbuch das Gebiet um den Achensee beschrieben, weil man dort „auf dem See mit Schiffen dazu fahren mag und dazu lustige Hetz und Herberg im Fischerhaus oder in Jenbach haben kann“.

Der Vortrag von Egon Spiss, unterstützt vom reichen Wissensschatz von Pater Thomas Naupp, befasst sich mit den Jagdgepflogenheiten des Kaisers und den Auswirkungen seiner Treibjagden und Jagdfeste auf Volk und Natur, aber auch mit seinen, teils rigorosen, Maßnahmen zum Schutze des Wildbestandes. Die Handhabung seiner Jagdgesetze ging häufig zu Lasten der bäuerlichen Bevölkerung. Im Achental führten solche Maßnahmen auch zu Differenzen mit den Jagd- und Fischereirechten des Klosters St. Georgenberg oder auch zu Konflikten mit wildernden Bauern und Knappen.

Der Vortrag findet auf Einladung des Kulturvereines Achensee, Altes Widum, Achenkirch statt.

 

Termin: 7.9.2019 um 20:30 Uhr

Ort: Im Alten Widum, Achenkirch 378

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