Maximilian I. und die Buchkultur

11.07.2019

11. Juli – 13. Juli 2019

Die Tagung widmet sich dem Umgang mit Bild und Schrift, Handschrift oder Druck, im Umfeld des Kaisers Maximilian I., in dem neue und alte Medien aufeinander treffen.

Die um Maximilian entstandenen Werke lassen sich durch ihre reichen Bild-Text-Bezüge charakterisieren und zeigen, dass Bild und Text stets zusammen gedacht wurden. Ohne Kontinuitäten und handschriftliche Traditionen aus dem Auge zu verlieren, hat man neue Techniken und Bild-Text-Kombinationen erkundet. Aufgrund diplomatischer oder verwandtschaftlicher Kontakte muss Maximilian ständig Buchsammlungen, Humanisten, Verleger etc. aus ganz Europa vor Augen gehabt haben, weswegen gerade diese internationalen Bezüge Beachtung verdienen.

Aktuell werden die „Maximilianea“ für den „Katalog der deutschsprachigen, illustrierten Handschriften des Mittelalters“ bearbeitet. Daraus gewonnene Erkenntnisse zu den Text-Bild-Bezügen werden auf der Tagung präsentiert, die in München (Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie Zentralinstitut für Kunstgeschichte) und Augsburg (Maximilianmuseum) stattfinden wird. Auch ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung „Maximilian I. (1459-1519). Kaiser – Ritter – Bürger zu Augsburg“ ist geplant.

 

Kooperationspartner:

  • Jakob-Fugger-Zentrum, Forschungskolleg für Transnationale Studien der Universität Augsburg, Augsburg
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Bayerische Akademie der Wissenschaften, München
  • Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg
  • Maximilianmuseum, Augsburg
  • Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

 

Termin: 11. Juli – 13. Juli 2019

 

Link: http://kunstsammlungen-museen.augsburg.de/

 

 

Kontakt:

Dr. Heidrun Lange-Krach

Kuratorin

Maximilianmuseum

Kunstsammlungen und Museen Augsburg

Maximilianstraße 46

86150 Augsburg

+49 (0) 152 55 27 56 13

 

Abbildung: Universitätsbibliothek Heidelberg

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