Schaugrabung am Zellerberg bei Kufstein

01.04.2019

Vom 01. April bis 19. April am Zellerberg

In Süddeutschland ging es 1504 und 1505 um das bayerische Erbe, nachdem der letzte Vertreter der Landshuter Linie der Wittelsbacher ohne männlichen Erben verstorben war. Im bayerischen Erbfolgekrieg 1504/05, auch als Landshuter Erbfolgekrieg bekannt, wurden die Differenzen schließlich auf dem Schlachtfeld ausgetragen. König Maximilian stellte sich dabei auf die Seite seines Schwagers Herzog Albrecht IV. von Bayern-München gegen den Pfälzer und belagerte im Oktober 1504 Kufstein. Erst nach dem Beschuss mit den größten Kanonen ihrer Zeit kapitulierte die wehrhafte Festung.

Von den Stellungen Maximilians sind die meisten inzwischen der Stadterweiterung der letzten Jahre zum Opfer gefallen. Glücklicherweise blieb der Zeller Berg von diesen Bautätigkeiten verschont. Hier hatte Maximilian die größten seiner Geschütze stationiert. Für den Schutz seiner Kanonen ließ der König Stellungen ausheben, die sich teilweise heute noch im Gelände abzeichnen. Hier bietet sich für die Universität Innsbruck die einmalige Chance das Geschehen von 1504 auf archäologischem Weg zu erforschen.  

 

Termin: 01.04.2019 - 19.04.2019, 8.30 Uhr - 16.30 Uhr, Änderungen witterungsbedingt möglich

 

Kontakt:

Mag. Florian Messner MA

Institut für Archäologien

Fachbereich Mittelalter- und Neuzeitarchäologie

Universität Innsbruck

Langer Weg 11, A-6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)512 507 37513

 

Link:

https://www.uibk.ac.at/archaeologien/fachbereich-ur-fruehgeschichte-mittelalter-neuzeit-archaeologie/

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